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    Das Interview mit meiner Freundin Kerstin war so magisch, unglaublich spannend und emotional, dass ich mich sehr freue, diese Emotionen und Antworten mit euch teilen zu dürfen.

    Kerstin wird nach zwei Jahren zum zweiten Mal Mama einer Tochter. Sie arbeitet als Hebamme in einem Krankenhaus und wünscht sich ihr Kind zu Hause zur Welt zu bringen. Dies wollte sie schon bei ihrem ersten Kind, doch Komplikationen ließen dies leider nicht zu.

    Die Geburt soll eine ehemalige Arbeitskollegin von Kerstin durchführen. Anna ist sehr erfahren und hat sich auf dem Gebiet Hausgeburten selbstständig gemacht.

    Lisa: Was sind die Voraussetzungen für eine Hausgeburt?

    Kerstin: Um in den eigenen 4 Wänden zu entbinden, muss der Gesundheitszustand von mir und meinem ungeborenen Kind gegeben sein. Diesen verfolgt sowohl meine Gynäkologin in der Ordination und auch Anna bei mir zu Hause. Werden gewisse Risikofaktoren wie zum Beispiel: Eine Steißlage/Querlage, Schwangerschaftsdiabetes, hoher Blutdruck uvm. ausgeschlossen, dann steht einer Hausgeburt nichts mehr im Weg.

    Vier Wochen vor der Entbindung meiner ersten Tochter Mery wurden all diese Risikofaktoren ausgeschlossen. Doch es kam alles anders und ich musste mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus. Es stellte sich heraus, dass die Versorgung meines Babys, nicht mehr gegeben war. Grund dafür war ein schlecht arbeitender Mutterkuchen. Die Geburt wurde eingeleitet und Mery kam in der 37. Schwangerschaftswoche mit 2349g und 47 cm, zur Welt.

    Trotz dieser Komplikationen, ist bei meinem zweiten Mädchen, wieder eine Hausgeburt geplant.

    Lisa: Warum lieber eine Hausgeburt als eine stationäre/ambulante Geburt?

    Kerstin: Da das Krankenhaus mein Arbeitsplatz ist und ich hier sehr viele Babys bereits zur Welt bringen durfte, wünsche ich mir bei meiner Geburt mehr Privatsphäre und Ruhe. Mir ist aber auch klar, dass nicht für jede Schwangere die eigene Wohnung der ideale Ort ist, um den Nachwuchs auf die Welt zu bringen.

    Ob eine Hausgeburt infrage kommt oder nicht, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen ab. Während die einen die medizinische Infrastruktur im Krankenhaus schätzen, lege ich Wert auf meine vertraute Umgebung. Ebenso kann sich meine Hebamme Anna nur auf mich und meine Anliegen konzentrieren. Da das Vertrauen und die Beziehung zueinander so gestärkt ist, kommt es weniger häufig zu Geburtskomplikationen.

    Natürlich muss ich auch die Nachteile einer Hausgeburt im Hinterkopf behalten, denn wie schon erwähnt kam es beim ersten Kind zu Komplikationen. Häufigstes Argument von Kritikern ist die fehlende medizinische Ersthilfe bei einer Hausgeburt.  Das ist natürlich ein Punkt, der im Vorfeld thematisiert werden muss. Ebenso werden nur leichte Schmerzmittel verabreicht und kein Kreuzstich angewendet. Viele Eltern meinen, dass es zur Verschmutzung der Einrichtung kommt. Über diese Antwort muss ich schmunzeln und mir meinen Teil denken, denn wer diese Einstellung vertritt, sollte nicht eine Minute über eine Hausgeburt nachdenken.

    Lisa: Wie steht dein Mann Christian zum Thema Hausgeburt?

    Christian: Da meine Frau Kerstin selber Hebamme ist, kann ich mich, was das medizinische angeht voll auf sie verlassen. Da der Traum bei der ersten Geburt platzte, wünsche ich mir für sie und mich eine wunderschöne Geburt mit allen Emotionen und Freudentränen in unserem zu Hause. Ich möchte meiner Frau bei diesem Entschluss nicht im Wege stehen, denn schließlich ist sie die Gebärende. Kerstin soll sich bei der Geburt zu hundert Prozent wohl und geborgen fühlen. Ich hingegen spreche ihr gut zu und unterstütze sie mit meiner Anwesenheit. Als Vater freue ich mich jetzt schon auf den ersten Schrei und das Durchtrennen der Nabelschnur.

    Lisa: Wie geht es nach der Geburt weiter?

    Kerstin: Während der Zeit im Wochenbett wird uns Anna regelmäßig besuchen. Sie überprüft, ob sich die Gebärmutter zurückgebildet hat, und kontrolliert den Wochenfluss. Ebenso unterstützt sie mich beim Stillen, denn schon bei Mery war ich anfangs so was von überfordert. Klingt kurios, denn in meinem Beruf lege ich der Mutter das Kind gleich an die Brust an und gebe Tipps. Doch irgendwie wollte meine kleine Tochter nicht von der Brustwarze trinken und es funktionierte anfangs nur mit einem Stillhütchen.

    Zu den zehn Fakten über die Zeit der Rückbildung und alle wichtigen Informationen zum Wochenbett findet ihr in einem informativen Bericht von Little Big Heart.

    Lisa: Was möchtest du den werdenden Müttern mit auf den Weg geben?

    Kerstin: Erblickt ein Kind das Licht der Welt, ist dies ein natürlicher Prozess und jede Frau soll die Möglichkeit haben, sich frei für jenen Geburtsort zu entscheiden, an dem sie sich wohl fühlt. Lasst euch nicht von anderen Meinungen beeinflussen und entscheidet nach eurem Bauchgefühl.

    Hierzu findet ihr hier einen tollen Artikel auf der Homepage von Little Big Heart.

    Als Dankeschön für das informative und liebevolle Interview durfte ich Kerstin ein Geschenkset für Neugeborene von MAM überreichen. Dieses und weitere tolle Produkte für Babys und Kleinkinder findet ihr im MAM Onlineshop.

    Solltet ihr noch Fragen haben darf ich diese gerne an die liebe Kerstin weiterleiten.

    Fotocredit: CHRISTINA KIRSCH PHOTOGRAPHY/ LISA SLAVULJ
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